Bewertungskriterien

Um wirklich „preiswürdig“ zu sein, soll ein Bildungskonzept ausgetretene Pfade verlassen, sich deutlich vom Durchschnitt abheben und bereits eine erfolgreiche praktische Umsetzung aufweisen können.


Die eingereichten Vorschläge werden nach folgenden Fragestellungen bewertet:

  • Worin besteht in dem Projekt das Innovationspotenzial:
    – auf inhaltlicher Ebene,
    – auf methodischer Ebene,
    – und/oder in der Imageförderung für die Branche?
  • Welche Ziele sollten mit dem Projekt erreicht werden und wie wurde eine langfristige Zielerreichung sichergestellt?
  • Wer profitiert von dem Ergebnis und in welcher Form?
  • Wie verlief das Projekt von der Idee bis zur Umsetzung?
  • Wie wurden Hürden überwunden? Wer war im Prozess wie beteiligt?
  • Was war entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung in der Praxis?
  • Inwieweit lässt sich die Idee auch von anderen nutzen und welche Voraussetzungen sind dafür erforderlich?

 

Und so bewertet die Jury:
Kriterienbewertung (XLS, 20kb)
Kriterienbewertung (PDF, 8kb)

 

Das Bewertungsprozedere im Detail:

 

Nachdem die Bewerbung beim Projektbüro InnoWard eingereicht wurde, durchläuft es ein mehrstufiges Bewertungsverfahren. 

 

  1. Einzelbewertung 

Jedem eingereichten Projekt werden zwei bis drei Juroren zugeordnet, wobei darauf geachtet wird, dass Projekte aus der Beruflichen Erstausbildung mindestens von einem Erstausbildungsprofi, Projekte aus der PE/Qualifizierung mindestens von einem Fortbildungsprofi bewertet werden. Die ausgewählten Juroren erhalten neben der Kurz- und Langfassung des eingereichten Projekts den im Internet bei www.innoward.de veröffentlichten Bewertungsbogen, der eine maximale Punktezahlvergabe von 500 Punkten ermöglicht. Jeder Juror erhält darüber hinaus eine in etwa gleich verteilte Anzahl von weiteren Projekten zur Bewertung. (2007 hat so jeder Juror ca. 5-6 Projekte bewertet).

 

  1. Vorschlagsliste  

Im nächsten Schritt wird aus allen bewerteten Projekten pro Kategorie eine Vorschlagsliste ermittelt, die für die Präsenzsitzung der Jury als erste Orientierung dient. Diese basiert auf rechnerischen Größen wie dem Mittelwert über die Gesamtpunktzahl, dem Mittelwert über die Rangfolge und einem normierten Mittelwert. Gleichwohl hat jeder Juror in dieser Sitzung die Möglichkeit der Nachnominierung – vollkommen unabhängig von der Platzierung in der Vorschlagsliste -, wenn ein Projekt nicht in dieser Vorschlagsliste enthalten, seiner Meinung nach aber prämierungswürdig ist.

 

  1. Auswahl 

Aus der Vorschlagliste und den Nachnominierungen werden in ersten Wahlgängen zunächst die drei auszeichnungswürdigen Projekte ermittelt. Damit verkürzt sich die Vorschlagsliste auf drei Projekte je Kategorie.

 

  1. Platzierung 

Im zweiten Wahlgang wird innerhalb dieser drei Vorschläge die Rangfolge der Platzierung fixiert. Im Zweifel erfolgt eine Stichwahl.